Das Wichtigste in Kürze
Ziel: Wir schaffen Transparenz über Azure Kosten und Verantwortlichkeiten und etablieren ein Governance Framework, damit Kosten und Standards dauerhaft unter Kontrolle bleiben.
Cost Governance erklärt: „Cost“ = verstehen und steuern, wer wofür zahlt. „Governance“ = Regeln und Leitplanken, damit Azure nicht in Chaos, Risiken und unplanbare Ausgaben wächst.
Workshops inkl.: Gemeinsamer Kosten-Workshop mit IT & Fachbereichen, um Ziele, Budgets, Verantwortlichkeiten und Spielregeln festzulegen.
Tagging & Ownership: Aufbau eines Tagging- und Verantwortlichkeitsmodells (z. B. Projekt, Kostenstelle, Umgebung, Owner) als Grundlage für Reporting, FinOps und Kostenverteilung.
Budgets & Alerts: Einrichtung von Budgets, Warnungen und Reports (Azure Cost Management & Billing), damit ihr Kosten nicht erst „am Monatsende“ seht.
Optimierungspotenziale: Identifikation von Kostentreibern und Quick Wins (Rightsizing, Reserved Instances/Savings, Abschalten von Testumgebungen, Storage-Tiering).
Governance-Regeln: Design und Umsetzung von Policies (Azure Policy), RBAC-Modell, Freigabeprozessen und Compliance-Leitplanken.
Deliverables: Framework, Dashboards/Reports, dokumentierte Regeln, Rollen & Prozesse, Maßnahmenliste für nachhaltige Kostensenkung.
Dauer & Preis: 2 Wochen, ab 11.000 €.
Inkl. Dokumentation: Regeln, Prozesse, Rollenverteilung und Kostensteuerung, klar und intern weiterverwendbar.
Inhaltsverzeichnis
Was ist ein Azure Cost und Governance Framework?
Ein Azure Cost & Governance Framework ist ein Set aus:
Regeln (Policies, Standards, Freigaben)
Strukturen (Tagging, Ownership, Rollen)
Transparenz (Budgets, Dashboards, Reports)
Prozessen (wer genehmigt was? wer ist Owner?)
Damit Azure in eurer Organisation nicht „einfach wächst“, sondern kontrolliert und wirtschaftlich betrieben werden kann.
Warum Kostenkontrolle ohne Governance nicht funktioniert
Viele Unternehmen versuchen Kosten zu senken, indem sie einzelne Ressourcen optimieren. Das hilft kurzfristig, aber ohne Governance passiert:
neue Ressourcen werden ohne Tagging erstellt → Kosten nicht zuordenbar
Test-/Dev-Umgebungen laufen 24/7 → unnötige Ausgaben
fehlende Richtlinien → jeder kann alles deployen
Budgetüberschreitungen fallen spät auf
Unser Ansatz: Kosten + Governance zusammen. Dann bleibt es auch nach dem Projekt stabil.
Analyse der aktuellen Kostenstruktur und Ressourcennutzung
Wir analysieren:
aktuelle Kostenverteilung (Services, Subscriptions, Ressourcengruppen)
Nutzungsmuster (Dauerläufer, Peaks, ungenutzte Ressourcen)
fehlende Zuordnungen (Tagging-Lücken, unklare Owner)
typische Kostentreiber (Compute, Storage, Networking, Backups, Logs)
Ergebnis: klare Sicht auf „wo geht das Geld hin und warum“.
Kosten Workshop: Ziele, Budgets und Verantwortlichkeiten
Im Workshop mit IT und Fachbereichen definieren wir:
Ziele (Kosten senken, planbarer machen, Chargeback/Showback)
Budgets je Projekt/Kostenstelle/Umgebung
Verantwortlichkeiten (Owner, Genehmiger, FinOps/IT-Rollen)
Regeln für neue Workloads (z. B. „kein Deployment ohne Tags“)
Damit das Framework nicht nur technisch funktioniert, sondern organisatorisch getragen wird.
Tagging- und Ownership Modell (Kostenstelle, Projekt, Umgebung)
Wir etablieren ein Tagging-Modell, das wirklich nutzbar ist, z. B.:
CostCenter
Project
Environment (Prod/Test/Dev)
Owner
optional: Application, Department, BillingCode
Damit werden Kosten auswertbar und Verantwortlichkeiten klar und Governance kann technisch durchgesetzt werden.
Budgets, Alerts und Reporting (Cost Management & Billing)
Wir richten ein:
Budgets (monatlich/quartalsweise je Scope)
Alerts (z. B. 50/80/100 % Budgetauslastung)
Reports und Dashboards für IT & Fachbereiche
Basis für regelmäßige Reviews („FinOps Rhythmus“)
Ziel: Kosten werden früh sichtbar. Nicht erst, wenn die Rechnung kommt.
Kostentreiber und Optimierungen (Rightsizing, Reserved Instances, Abschalten)
Wir identifizieren und priorisieren Optimierungen wie:
Rightsizing (überdimensionierte VMs/DBs kleiner skalieren)
Reserved Instances / Savings Plans (wo planbare Last existiert)
Abschalten von Test/Dev außerhalb Arbeitszeiten
Storage-Optimierung (Hot/Cold-Tiering, Lifecycle Policies)
unnötige Ressourcen entfernen (z. B. alte Public IPs, Disks, Snapshots)
Ihr bekommt eine Maßnahmenliste mit Quick Wins und strukturellen Hebeln.
Governance Framework: Policies, RBAC, Freigaben und Compliance
Wir designen und implementieren Governance-Leitplanken:
Azure Policy (z. B. Tagging erzwingen, Regionen einschränken, SKU-Standards)
RBAC-Modell (Least Privilege, klare Rollen)
Freigabeprozesse (z. B. für neue Subscriptions/High-Cost-Services)
Compliance-Regeln und Standards (je nach Anforderungen)
Damit Azure steuerbar bleibt, auch wenn Teams wachsen.
Ablauf in 2 Wochen (Projektplan)
Woche 1 – Analyse & Workshop
Kosten- und Nutzungsanalyse
Kosten-Workshop (Ziele, Budgets, Verantwortlichkeiten)
Tagging/Ownership-Design + Governance-Zielbild
Woche 2 – Umsetzung & Übergabe
Budgets, Alerts, Reports/Dashboards einrichten
Policies & RBAC-Grundlagen implementieren
Maßnahmenliste finalisieren + Dokumentation & Übergabe
Ergebnisse und Deliverables
Klar strukturiertes Cost & Governance Framework für Azure
Transparente Auswertungen/Dashboards zu Verbrauch und Kosten
Dokumentierte Governance-Regeln inkl. Rollen, Prozessen und Policies
Priorisierte Maßnahmenliste zur nachhaltigen Kostensenkung & Steuerung
Preis individuell (warum der Umfang variiert)
Der Preis startet bei ab 11.000 € und hängt vom Umfang eurer Azure Umgebung ab, z. B.:
Anzahl Subscriptions, Ressourcengruppen und Teams/Owner
Grad der bestehenden Ordnung (Tagging vorhanden vs. „wild gewachsen“)
gewünschte Tiefe von Dashboards/Reports und Budget-Strukturen
Anzahl und Komplexität der Policies/RBAC-Modelle
ob Chargeback/Showback-Prozesse und regelmäßige FinOps-Rhythmen aufgebaut werden sollen
Nach einem kurzen Erst Check erstellen wir ein transparentes, passgenaues Angebot.
FAQ – Häufige Fragen
Ist das nur ein Kostenprojekt?
Nein. Kostenkontrolle funktioniert nachhaltig nur mit Governance (Regeln + Prozesse + Verantwortung). Genau das liefert dieses Paket.
Können Fachbereiche eigene Budgets bekommen?
Ja. Genau dafür bauen wir Tagging/Ownership, Budgets und Reports so auf, dass Verantwortlichkeiten klar sind.
Bekommen wir eine Dokumentation?
Ja, immer.